Willkommen


Zweck des Vereins ist die Förderung der Denkmalpflege und kulturelle Aktivitäten und Traditionen des Gemeinschaftslebens in Marienbrunn. Im Mittelpunkt steht dabei die denkmalgeschützte Gartenvorstadt Leipzig-Marienbrunn im Sinne ihrer Gründungsidee mit angrenzenden Straßen und Parkanlagen.
Zur Dokumentation des reizvollen Wohngebietes gibt der Verein jedes Jahr einen Kalender heraus und drei Mal pro Jahr erscheint ein Mitteilungsblatt des Vereins.
Zum Johannistag, am 24. Juni, treffen sich Freunde von Marienbrunn an der Marienquelle im Amselpark. Auf dem Arminiushof veranstaltet der Verein jeden letzten Samstag im August ein Familienfest und im Dezember das traditionelle Glühweintreffen.

Aktuelles

Galerie
26.04.2019

Frühjahrsputz

Am 13. April 2019 fand im Rahmen des "Leipziger Frühjahrsputzes" unsere jährliche pflegeaktion am Blumenbeet auf dem Arminiushof statt. Elf Marienbrunner beteiligten sich aktiv am Umgraben, Unkraut und tote Pflanzen entfernen, Pflanzen umsetzen, Büsche verschneiden sowie Wege Säubern. ... Mehr

Publikationen
19.03.2019

Mitteilungsblatt

Das neue Mitteilungsblatt (I / 2019) ist erschienen! ... Mehr

Themen sind: Familienfest 2019 / Ortstermin mit dem Amt für Stadtgrün und Gewässer / Neue Straßenlaternen für Marienbrunn / Marienbrunner - Speziell: Echtdampflokomotiven / Die Werkssiedlung der Stickstoffwerke Piesteritz 1916-19 / Von Goethe über eine unerfüllte Liebe zu einem Date

News
12.03.2019
von Ronald Börner

zentrale Grünanlage Arminiushof

Schreiben an das Amt für Stadtgrün und Gewässer

Anbei möchten wir Ihnen wie angekündigt unser Schreiben an das Amt für Stadtgrün und Gewässer zur Information vorlegen:

Sehr geehrter Herr Dittmar,

wir sind ein seit 1992 bestehender Verein, der sich neben der Gestaltung eines kulturellen Lebens in unserer Siedlung vor allem dem Schutz und der Erhaltung des uns überkommenden hochwertigen und maßstabbildenden bauliche Erbes widmet.
Die Sensibilisierung unserer Anwohner und Eigentümer dafür hat schon viele Erfolge gezeigt, es hat sich ein konstruktives Zusammenwirken mit städtischen Ämtern, dem zuständigen Denkmalpfleger des ABD entwickelt und wird von unseren Anwohnern so geschätzt, so dass unsere Mitgliederzahl in den letzten 3 Jahren um fast 40 % gestiegen ist.

Da wir auch als Verein aktiv die Blumenbereiche auf dem Arminiushof pflegen, und zu weiteren Pflegemaßnahmen im ständigen engen Kontakt mit Ihrem Amt stehen, kam es, u.a. auch auf Grund von Bürgeranfragen, zu dem o.g. Ortstermin, bei dem uns anstehende Baumschnittmaßnahmen auf dem Arminiushof vorgestellt werden sollten.

Entgegen unserer Erwartungen, beschränkte sich dies jedoch einzig auf einige verkehrssichernde Maßnahmen im Dohnaweg in Form der Fällung von vier Pappeln am nördlichen Hartplatz des Arminiushofes, ohne jede Aussicht auf weiterführende Maßnahmen, Ersatzpflanzungen, Beseitigung der baulichen Schäden an den Bruchsteinmauern, geschweige denn eine denkmalgerechte Instandsetzung der Gesamtanlage.

Insbesondere sind akut bzw. mittelfristig folgende Sachverhalte völlig ungeklärt bzw. unbefriedigend:

  1. Der verkehrsgefährdete Bereich des Fußweges im Dohnaweg zieht sich entlang der ganzen Länge des Arminiushofes (ist auch so mit Warnschildern ausgeschildert). Er umfasst ca. 10 Stck. Pappel und die noch im Februar vorgesehenen 4 Stck. befinden sich nicht einmal im schlimmsten Bereich, d.h. in dieser Teilmaßnahme liegt überhaupt keine Logik und jeder wird fragen, warum gerade diese 4 Bäume jetzt gefällt werden müssen.
  2. der vorgesehene Nichtersatz der Bäume ist keinem unserer Anwohner vermittelbar, wird doch jeder private Grundstückbesitzer mit ganz anderen Auflagen, Pflichten zu Ersatzpflanzungen bzw. Wiederherstellung des Originalzustandes durch die Denkmalpflege belegt, Es erscheint so, dass hier beim privaten Besitzer (und seiner Geldbörse) und bei der Stadt (die aber auch unsere Steuergelder einsetzt) mit zweierlei Maß gemessen wird! Sollte dies zur Auffassung unserer Anwohner werden, wird hier eine ganz gefährliche und nicht wieder gut zu machende Entwicklung losgetreten, was unbedingt vermieden werden sollte
  3. die jetzt vorgesehenen Teilmaßnahmen sind technologisch unsinnig und ziehen deshalb unnötige Mehraufwendungen nach sich:
    die Entfernung der Bäume ist zwangsläufig mit (wenn auch nur provisorischen) abschnittsweisen Wiederherstellung der Mosaikpflaster-Fußwege verbunden. Da aber die angrenzenden Bruchstein-Stützmauern nicht mit saniert werden, die inzwischen verschobene (gefährlich geneigte) Gehweggeometrie (mit Anhebung der NS-Borde) nicht erfolgt (d.h. Gefahren auch weiterhin bestehen werden), wird dann der Gehweg, später bei der Sanierung der Hartplätze, erneut wieder komplett (über die ganze Länge) aufgebaut werden müssen.
  4. jedem Anwohner und Involviertem ist klar, dass die Schäden aus den derzeitigen Pappeln in rasender Schnelle zunehmen. Sie zerstören nicht nur Wege und Stützmauern entlang des Dohnaweges, sondern auch auf den anderen drei Seiten (Denkmalsblick, Arminiushof, Turmweg). Teilweise wachsen die Wurzeln über die Straße, durch den gegenüberliegenden Fußweg und weiter durch Toreinfahrten (über die gesamte Haustiefe). Es ist uns unverständlich, dass keinerlei Maßnahmen der Vorbereitung, Planung oder gar der Realisierung in Ihrem Amt für die nächsten Jahre angedacht sind, um diesen weiteren Zerstörungen Einhalt zu gebieten und die bereits vorhandenen und entstehenden Schäden zu beseitigen und die Anlage wieder herzustellen.

Auch hier wissen die Anwohner, dass sie bei ähnlichen Problemen auf ihrem Grundstück eine strafbewehrte Auflage erhalten würden und diese in der vorgegebene Frist auch umzusetzen haben (wir verweisen hier dringend nochmals auf den o.g. Punkt 2 und den zu erwartenden Folgen für den Umgang mit dem Baudenkmal Gartenvorstadt.

Unabhängig von den Diskussionen mit unseren Mitgliedern und Anwohnern, denen wir Ihre Herangehensweise überhaupt nicht vermitteln können und wollen, bedeutet es für uns aber auch eine schwierige Situation gegenüber unseren Partnervereinen anderer Gartenstädte, wie z.B. Dresden Hellerau. Ist es schon beschämend erklären zu müssen, dass in einer denkmalgeschützten Siedlung, in der im Mittel 20 km/h gefahren wird, die Stadt nicht in der Lage ist, die Fahrbahnen schlaglochfrei zu halten. Wir möchten gar nicht dran denken, wie wir den unkoordinierten Kahlschlag am Arminiushof und die trotzdem weiter verfallenden Stützmauern unsern Gästen erklären sollen.

 

Sehr geehrter Herr Dittrich,

wir erachten es als dringend notwendig, dass kurzfristig ein Ortstermin mit Ihnen persönlich stattfindet, so dass Sie sich selbst einen Eindruck von der Situation verschaffen können.

Wir würden Sie gern dabei begleiten und denken, dass auch der zuständige Denkmalpfleger des ABD einbezogen werden sollte. Wir sind der festen Auffassung, dass dann erst einmal die Wertigkeit des Objektes und notwendigen Maßnahmen klar werden und hoffen, dass darauf basierend dann sinnvolle und angemessene Maßnahmen zeitnah und ohne doppelte Kosten geplant und realisiert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Verein der Freunde von Marienbrunn e.V.
der Vorstand

Das Schreiben können Sie hier einsehen.

Informationen auf unser Schreiben

Das Amt für Stadtgrün und Gewässer sowie der zuständige Denkmalpfleger Herr Wetzel haben den Eingang unseres Schreibens vom 14.02.2019 zeitnah bestätigt und eine gemeinsame Bearbeitung des Anliegens zugesagt.

Am 26.02.2019 erhielten wir von Herrn Wetzel die Information, dass die ursprünglich für den 27.02.2019 angesetzte Fällaktion der vier Pappeln ausgesetzt wurde. Er hat dabei informiert, dass als nächster Schritt gemeinsam in den Ämtern eine tragfähige Lösung gesucht wird und er sich dann wieder mit uns kurzschließt, wenn Vorstellungen zum Umfang der Maßnahmen und zum Zeitraum vorliegen.

Alle Artikel zu diesem Thema können hier gelesen werden.

News
02.03.2019
von Gerd Simon

zentrale Grünanlage Arminiushof

Ortstermin mit dem Amt für Stadtgrün und Gewässer

Am 13.02.2019 fand ein Ortstermin mit dem Amt für Stadtgrün und Gewässer zur Information über bevorstehende Aktivitäten zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit des Fußweges am Schmuckplatz (gegenüber Dohnaweg 10) statt. Teilnehmer waren von Seiten der Stadt Frau Petra Friedrich (Sachgebietsleiterin Gartendenkmalpflege), Frau Sabine Christiansen (Sachgebietsleiterin Objektplanung), Herr Leimer (Sachgebiet Stadtbäume). Vom Verein der Freunde von Marienbrunn nahmen Herr Voigt, Herr Börner, Herr Räntzsch und Herr Simon teil.

Ortstermin mit dem Amt für Stadtgrün und Gewässer

Uns wurde erläutert, dass im Zuge der Herstellung der notwendigen Verkehrssicherheit des genannten Fußweges 4 Pappeln auf dem Schmuckplatz gefällt werden sollen und anschließend der Fußweg wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht werden soll. Wir sind sehr überrascht, dass plötzlich eine solche Aktion gestartet wird, ohne über eine, von uns angestrebte, ganzheitliche Lösung des gesamten Ensembles um den Arminiushof zu betrachten. Unseren Unmut werden wir zeitnah dem Amtsleiter, Herrn Dittmar, mitteilen und mit ihm unsere Bedenken zur geplanten Aktion und unsere Vorstellungen zur denkmalsgerechten Gestaltung der Grünflächen Marienbrunns vor Ort erläutern.

News
01.03.2019
von Christoph Bock

Neue Straßenlaternen für Marienbrunn

Ende vergangenen Jahres berichteten wir in unserem Mitteilungsblatt über die Bemusterung neuer Laternen für Marienbrunn. Die Stadtverwaltung hatte den Termin organisiert und Herr Barth, der für die Stadtbeleuchtung zuständige Abteilungsleiter im Verkehrs- und Tiefbauamt, hatte zugesagt möglichst bald über das Ergebnis der Bürgerbefragung zu informieren. Die Auswertung ist zwischenzeitlich erfolgt. Über das Ergebnis hat uns Herr Barth mit Schreiben vom 07.02.2019 informiert. Mit der nachstehenden Veröffentlichung dieses Schreibens möchten wir den aktuellen Sachstand unmittelbar weitergeben.

Sehr geehrter Vereinsmitglieder,

ich möchte Ihnen den gegenwärtigen Sachstand zum Austausch der öffentlichen Straßenbeleuchtung in der Gartenstadt Marienbrunn mitteilen.

Die am 18. Oktober 2018 durchgeführte Bemusterung wurde mit großem Interesse von den Anwohnern wahrgenommen. Die Teilnehmern übergaben 49 Bewertungsbögen an die Abteilung Stadtbeleuchtung.
Über 98 % der Teilnehmer haben sich für das Modell mit der satinierten (matten) Dachhaube und das mattierte Glas entschieden. Vereinzelt wurde der Wunsch nach einer "wärmeren" Lichtfarbe geäußert. Anregungen gab es auch zum Aufstellen der Lichtmaste (ohne Grundplatte) und bei gebäudenahen Standorten, den rückwertigen Lichtaustritt zu begrenzen.
Die Abteilung Stadtbeleuchtung bereitet gegenwärtig die Planung und Ausschreibung der Leuchten und Lichtmaste vor.
Die Umsetzung und Realisierung wird von der Bereitstellung der finanziellen Mittel abhängig werden. Zielstellung ist es, mit dem Austausch der ersten Lichtpunkte im Jahr 2019 zu beginnen.

Als Anlage erhalten Sie den Lageplan mit den auszutauschenden Lichtpunkten.

Ich möchte mich nochmals beim Vorstand und den Anwohnern für die aktive Teilnahme bei der Abendveranstaltung vor Ort bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

Barth
Abteilungsleiter
Stadtbeleuchtung

Das Originalschreiben mit dem Lageplan der auszutauschenden Lichtpunkte finden Sie hier.

Alle Artikel zu diesem Thema können hier gelesen werden.

Publikationen
10.12.2018

Mitteilungsblatt

Das neue Mitteilungsblatt (III / 2018) ist erschienen! ... Mehr

Themen sind: 105 Jahre Marienbrunn - Unser großes Familienfest auf dem Arminiushof am 25. August 2018 / Neue Laternen für Marienbrunn / Die Steine an der Marienquelle / Marienbrunn 1949 - 1959: Hausbuch / Weihnachtsgruß unserer Kirchgemeinde / Der Marienbrunnkalender 2019 - ein voller Erfolg - schnell noch zugreifen / Leipziger Denkmäler, Stadtteilgeschichten und Chrystal Meth

News
23.10.2018
von Ronald Börner

Neue Straßenlaternen für Marienbrunn

Wie angekündigt, fand am 18.10.2018 an den beiden Muster-Laternen am Arminiushof ein Ortstermin statt.

Neue Straßenlaternen für Marienbrunn

Zur Bemusterung unter Leitung des Abteilungsleiter Stadtbeleuchtung, Herrn Barth, trafen sich zahlreiche interessierte Marienbrunner. In Anwesenheit und Mitwirkung von Vertretern des Leuchtenherstellers vom Leuchtenbau Leipzig, des zuständigen Denkmalplegers, Herr Wetzel, des Stadtrates Herrn Schlegel und des Vorstandes des Vereins der Freunde von Marienbrunn, der die Information und Einladung der Anwohner organisiert hatte, wurden die Gestaltung, lichttechnische Parameter, mögliche Varianten und Materialien erläutert.

Die alten Leuchten aus den 70er Jahren sind verschlissen und müssen endgültig ersetzt werden. Neben moderner energiesparender LED-Technik war insbesondere ein Leuchtenmodell zu finden, welches sich an die Form der ursprünglichen Leuchten von 1913 anlehnt.

Neue Straßenlaternen für Marienbrunn

Die Anwesenden konnten in einem Bewertungsbogen einzelne Kriterien bewerten, die bevorzugte Variante wählen und weitere Hinweise geben.

Besprochen wurde auch das weitere Verfahren, die mögliche Finanzierung und eine ggf. schrittweise Realisierung.

Ingesamt besteht allgemein eine große Zufriedenheit, dass Marienbrunn mit angemessen historisierenden Leuchten ausgestattet werden soll und es besteht die einhellige Meinung, dass alle Straßen Marienbrunns, bis zur Einmündung in Triftweg, An der Tabaksmühle und Zwickauer Str. einheitlich auszustatten sind. Die Bestückung im Triftweg bedarf noch einer gesonderten Betrachtung und Bewertung.

In unmittelbarer Folge wird durch die Abteilung Stadtbeleuchtung eine Auswertung der Fragebögen erfolgen und das Ergebnis dem Vorstand unseres Vereines vorgestellt werden.

Danach kann die Beantragung der Finanzierung bei der Stadt Leipzig ab dem Finanzjahr 2019 erfolgen und versucht werden, zusätzliche Fördermittel einzuwerben.

Weitere beim Ortstermin angesprochene Fragen, wie asymmetrisches Licht zum Abblenden unmittelbar angrenzender Wohnungen, die Ausführung von Wandauslegern und ggf. erforderliche Detail-Anpassung von Standorten wird dann im Zuge der Ausführung mit den betroffenen Anwohnern abgestimmt.

Archiv
 

Ältere Einträge

finden Sie hier.

Termine

Di, 4. Juni 2019
öffentliche Vorstandssitzung
Beginn um 19.30 Uhr

Mo, 24. Juni 2019
"Quellenfest" zum Johannistag an der Marienquelle im Amselpark
Beginn um 19.00 Uhr