Aktuelles - Archiv 2023


Galerie
27.05.2023
Steffi Mayer

Frühlingssingen

Treff zum Frühlingslieder singen auf dem Arminiushof bei bestem Wetter, vielen gutgelaunten Sängerinnen und Sängern – jüngeren und älteren – und einem wohlgestimmten Musiker Reiner Schubert, der mit uns fast zwei Stunden das Liederheft hoch und runter sang.

Der Winter war vergangen, der Frühling hatte sich eingestellt, der Wagen voll geladen, alle Brünnlein flossen, der Müller wanderte voller Lust, das Heideröslein wurde gebrochen – um nur ein paar Auszüge aus unserem Repertoire zu nennen.

Danke an ALLE Beteiligten.

Hier einige Impressionen.

Galerie
26.05.2023
Gerd Simon

Frühjahrsputz – Der Frühling kann kommen

Für den 15. April hatte der Verein nach der Coronapause zum Frühjahrsputz unter dem Motto "Wer andern eine Blume sät, blüht selber auf" auf den Arminiushof eingeladen. Die Hoffnung auf ein gutes Arbeitswetter wurde leider nicht erfüllt, es regnete. ... Mehr

Publikationen
24.03.2023

Mitteilungsblatt

Das neue Mitteilungsblatt (I / 2023) ist erschienen! ... Mehr

Themen sind: Spiele-Nachmittag – eine neue Idee / Sankt Martin ritt durch Marienbrunn / Baum Nummer 52 / Erinnerungen an meine Kindheit in Leipzig-Marienbrunn / Liebe Freunde des Marienbrunnkalenders / Kinderseiten

News
03.01.2023
von Wolfgang Menz

Baum Nummer 52

... 46, 48, 50, auch Am Bogen sind gerade Hausnummern einer Straßenseite zugeteilt. Doch der 50 folgt hier unvermittelt die 54 am Eckhaus Triftweg. Es fehlt ein Gebäude 52, für das vorsorglich mitgezählt wurde.

Aufgefallen wäre es mir wohl nie. Hätte ich nicht eine Körperlänge von über 1,90 m. Meine Größe brachte mich sowohl zum Rätsel wie auch gleich auch zu dessen Auflösung: Herr Herrmann, Hausherr von Nummer 50, mit Gartenschere in der Hand, bat, dass ich mich unter seine mächtige Weide stellen möge. Wie schon so oft kürzte er gerade ihre über den Fußweg ragenden Äste. Auch lang Gewachsene wie ich, sollten wieder ungehindert unter dem Blattwerk passieren können. Da gäbe ich wohl ein rechtes Maß ab.

Es schloss sich eine dieser kurzweiligen Plaudereien zwischen Nachbarn an. Mit einer Prise Stolz auf Marienbrunn und einem Schuss Ortsgeschichte dazu: Der Großvater bezog als erster das Haus, nachdem er zuvor vom Triftweg aus den Baufortschritt beobachten konnte. Schon damals streckte die stolze Weide ihre Äste aus. Wer wollte es wagen, sie zu fällen? In einer Gartenstadt? Dieses grüne Tor zum Bogen anrühren?

Marienbrunner kämpften damals für die Weide. Auf das Haus 52 wurde verzichtet. Der Baum durfte bleiben. Der Boden wurde dem Grundstück 50 zugeschlagen. Nun beschneidet die dritte Generation die herabhängenden Äste, beauftragt alle paar Jahre die Baumpflege und befreit die Straße immer wieder neu von herabfallendem Blattwerk.

Hier kann man sich die 110jährige Geschichte von Marienbrunn spürbar über den Kopf streichen lassen. An den Einsatz der Marienbrunner für den Erhalt ihres grünen Quartiers erinnern. Und das unserer Zeit, in der dringend um mehr Grün, weniger Versiegelung, Erhalt jedes Baumes gekämpft wird.

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